Das Münchner Technologieunternehmen, SIQENS, hat seine hochmoderne elektrochemische Wasserstofftechnologie (Electrochemical Hydrogen Separation) erfolgreich in der CSIRO Demonstrationsanlage in Victoria, Australien, vorgestellt.

Im Rahmen des Demonstrationsversuchs wurden Wasserstoff-Helium-Gasgemische verarbeitet und bis zu 4,7 kg hochqualitativen Wasserstoff pro Tag gewonnen. Es kam eine neuartige Membran zum Einsatz, die Wasserstoff selektiv mit hoher Effizienz und geringem Energieverbrauch abscheidet. Dieser Durchbruch bei der Abscheidung von Wasserstoff aus Helium untermauert die Rentabilität von geologischem („weißem“) Wasserstoff – einer potenziell bahnbrechenden, kostengünstigen Ressource für die zukünftige Versorgung mit sauberer Energie.

Sie hat das Potenzial, die Kosten für die Wasserstoffproduktion erheblich zu senken – die Kosten für geologischen Wasserstoff werden auf etwa 2,30 $/kg geschätzt, während sie bei herkömmlichen Methoden über 6 $/kg liegen.

Angesichts des starken Interesses von über 25 Industrie- und Regierungsorganisationen sucht Siqens nun nach Partnern für die kommerzielle Nutzung in ganz Australien.

Unsere Technologie bietet einen skalierbaren, kostengünstigen Weg zur Herstellung von reinem Wasserstoff und eröffnet neue Lieferketten und Energiechancen“, sagte Dr. Thomas Klaue, CEO von Siqens.